BUND Ortsgruppe Raum Rottweil

Gallisried

Pflegemaßnahme mit nassen Stiefeln

Das Gallisried ist ein "Kalkflachquellmoor" oder auch "Hangquellmoor" im Eschachtal. Hier gedeihen zahlreiche (auch seltene) Pflanzenarten. Vor allem Kleininsekten wie Schmetterlinge und Glühwürmchen finden hier einen hervorragenden Lebensraum. Um dieses Feuchtbiotop mit seinem Artenreichtum zu erhalten muss es einmal im Jahr gemäht und das Mähgut abgetragen werden. Schon seit Jahrzehnten übernehmen in abwechselnder Besetzung freiwillige Helfer der BUND Region Schwarzwald-Baar-Heuberg die Pflegemaßnahmen. Jedes Jahr werden neue fleißige Helfer gesucht - bei Interesse meldet euch gerne bei uns!

Mehr Informationen und Impressionen gibt es hier:

Streuobstwiese Salinenmuseum

Vielfältiger Lebensraum und leckere Naschereien

Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Biotopen unserer Heimat und sind darüber hinaus in unserer süddeutschen Kultur fest verankert. Sie sind ein Musterbeispiel für Kulturlandschaftselemente, die im Übergangsbereich von Städten und Dörfern zur offenen Landschaft und damit im unmittelbaren Lebensumfeld zahlreicher Menschen liegen. Sie besitzen eine hohe Bedeutung für den Erhalt der Biodiversität, die regionale Identität, das Landschaftsbild und die Erholungsfunktion sowie als wichtiger Ort der Umweltbildung. Hier kann gut die Bedeutung der Streuobstwiesen als Lebensraum und (nebenbei) seine Nutzung für allerlei Köstlichkeiten vermittelt werden.

In Kooperation mit dem Förderverein Salinenmuseum Rottweil e.V. pflegen wir die kleine Streuobstwiese auf dem Museumsgelände und bieten spannende und informative Aktionsnachmittage zu Themen rund um die Streuobstwiese an (Termine). Im Herbst 2020 werden durch den städtischen Bauhof zusätzliche Obstbäume gepflanzt, um die Streuobstwiese aufzuwerten und für lange Zeit zu erhalten.

Artenreiche Innenstadt

Entwicklung von Magerem Grünland auf städtischen Flächen

Die Stadt Rottweil stellt die Pflege der städtischen Grünflächen um. Statt wie bisher die Wiesen mehrmals im Jahr zu mulchen werden nun einige Flächen nur zweimal im Jahr gemäht und das Grüngut abgetragen. Dies ermöglicht deutlich mehr Pflanzenarten zu wachsen und auszusamen. Mit der Zeit sollen so aus artenarmem "Rasen" möglichst magere und artenreiche Wiesen entwickelt werden. Die BUND-Ortsgruppe unterstützt zusammen mit der Lokalen Agenda und dem NABU Rottweil diese Entwicklung mit Kartrierung und Dokumentation der Artenvielfalt auf diesen Flächen.

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